Vermietung mit Kopp Real Estate
Die kurze Antwort: Eine Immobilie in München zu vermieten lohnt sich weiterhin, weil die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Die Angebotsmieten liegen bei 21,42 Euro pro Quadratmeter, der Durchschnitt im Mietspiegel bei 15,38 Euro. Entscheidend sind ein Mietpreis innerhalb der gesetzlichen Grenzen, eine belastbare Mieterauswahl und eine dokumentierte Übergabe. Kopp Real Estate vermietet Wohn- und Gewerbeflächen in ganz München und im Münchner Umland, auf Wunsch vollständig aus der Ferne und zweisprachig.
Kopp Real Estate GmbH ist ein inhabergeführter Immobilienmakler mit Sitz in Unterhaching bei München. Vermietung, Verkauf und Bewertung von Wohnungen, Häusern, Gewerbeflächen und Spezialimmobilien.
Stand aller Angaben: 02.08.2026. Steuerliche und rechtliche Inhalte sind modellhafte Informationen, keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Wir vermieten langfristig ab sechs Monaten und, wo es rechtlich zulässig ist, kurzfristig von einem bis fünf Monaten.
Direkt erreichbar: 089 444 432 130, Mo bis Fr 9 bis 17 Uhr
Vermietung von Wohn- und Gewerbeflächen in ganz München und im Münchner Umland.
Vermieten lohnt sich, wenn Sie die Immobilie halten wollen und die laufende Miete nach allen Kosten mehr bringt als Ihre Alternative für das gebundene Kapital. In München heißt das für die meisten Eigentümer: Die laufende Rendite ist wegen der hohen Kaufpreise eher niedrig, dafür sind Nachfrage und Wertstabilität hoch. Wer bereits Eigentümer ist, rechnet dabei anders als jemand, der heute zum Marktpreis kauft, denn der Einstandspreis steht bereits fest.
Wie berechnet man, ob sich eine Immobilie zum Vermieten lohnt? In zwei Schritten, und der zweite ist der wichtigere.
| Schritt | Rechnung | Was sie Ihnen sagt |
|---|---|---|
| 1. Bruttomietrendite | Jahresnettokaltmiete geteilt durch Kaufpreis | Grobe erste Einordnung, ignoriert alle Kosten. Taugt nur zum Vergleich mehrerer Objekte |
| 2. Nettomietrendite | (Jahresnettokaltmiete minus nicht umlagefähige Kosten) geteilt durch (Kaufpreis plus Erwerbsnebenkosten) | Die belastbare Zahl. Nicht umlagefähig sind vor allem Verwaltung, Instandhaltung und ein Ansatz für Mietausfall |
| Erwerbsnebenkosten in Bayern | Grunderwerbsteuer 3,5 Prozent, dazu Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls Maklerprovision | Bayern hat den niedrigsten Grunderwerbsteuersatz in Deutschland. Trotzdem verschiebt der Block die Rendite spürbar |
Warum sich Vermieten kaum noch lohnt, hört man oft. Stimmt das? Teilweise. Wer heute in München zum Marktpreis kauft und sofort vermietet, landet in der Regel bei niedrigen Bruttorenditen, weil die Kaufpreise stärker gestiegen sind als die Mieten. Für bestehende Eigentümer sieht die Rechnung anders aus: Dort steht der Einstandspreis fest, und die Frage lautet nicht „kaufen oder nicht“, sondern „vermieten oder verkaufen“. Genau diese Frage beantworten wir weiter unten.
Wenn Sie die Immobilie als Kapitalanlage betrachten, finden Sie die Marktseite hier: Anlageimmobilien in München.
Auf diese Frage gibt es zwei richtige Antworten, und der Abstand zwischen ihnen ist der eigentliche Punkt. Der Mietspiegel für München 2025 weist eine durchschnittliche Nettokaltmiete von 15,38 Euro je Quadratmeter aus. Die Angebotsmieten für Neuvermietungen lagen im vierten Quartal 2025 bei 21,42 Euro je Quadratmeter. Beide Zahlen sind korrekt, sie messen nur nicht dasselbe.
| Kennzahl | Wert | Was sie bedeutet | Quelle, Stand |
|---|---|---|---|
| Ortsübliche Vergleichsmiete, Durchschnitt | 15,38 Euro/qm netto kalt | Maßstab für Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis. Gilt für rund 500.000 frei finanzierte Wohnungen | Mietspiegel für München 2025, Landeshauptstadt München, als qualifiziert anerkannt am 26.03.2025 |
| Vorheriger Mietspiegel | 14,58 Euro/qm | Anstieg von 5,5 Prozent in zwei Jahren | Mietspiegel für München 2023 |
| Angebotsmiete Neuvermietung, alle Baujahre | 21,42 Euro/qm netto kalt | Der Preis, zu dem in München tatsächlich neu inseriert wird | Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, Immobilienmarktbericht 2026, 4. Quartal 2025 |
| Neubau gegenüber Bestand | rund 20 Prozent höher | Neubauaufschlag im Wirtschaftsraum München | Planungsverband, 4. Quartal 2025 |
| 90-Quadratmeter-Wohnung, alle Baujahre | 1.928,16 Euro im Monat | Referenzrechnung für die Landeshauptstadt, netto kalt | Planungsverband, 4. Quartal 2025 |
| 90-Quadratmeter-Wohnung, Neubau | 2.235,55 Euro im Monat | Referenzrechnung, netto kalt | Planungsverband, 4. Quartal 2025 |
| Bundesdurchschnitt zum Vergleich | 10,86 Euro/qm | München liegt beim Doppelten | Planungsverband, 4. Quartal 2025 |
| Betriebskosten in Bayern | 2,78 Euro/qm | Der Weg von der Kalt- zur Warmmiete | Deutscher Mieterbund Landesverband Bayern, Betriebskostenspiegel für 2024 |
Der Mietspiegel bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, also überwiegend laufende Mietverhältnisse, deren Miete über Jahre nur begrenzt steigen durfte. Die Angebotsmiete ist der Preis, zu dem heute neu inseriert wird. Im Wirtschaftsraum München liegt die Differenz nach den Zensusdaten von 2022 bei über 40 Prozent, bundesweit bei 26,4 Prozent. Das ifo Institut beziffert den Abstand für München auf rund 45 Prozent.
Für Sie als Eigentümer heißt das: Ihre Preisentscheidung liegt zwischen diesen beiden Zahlen, und wo genau, entscheiden Lage, Baujahr, Zustand, Ausstattung und Wohnfläche. Eine seriöse Mietpreiseinschätzung nennt deshalb eine Spanne und begründet sie, statt eine Zahl zu behaupten. Kaufpreise und Lagen finden Sie unter Immobilienpreise München.
Hinweis: Die genannten Werte sind Durchschnitte für die Landeshauptstadt beziehungsweise den Wirtschaftsraum. Für Ihr konkretes Objekt in München oder im Landkreis München erstellen wir die Einschätzung objektbezogen.
In München nicht frei, sondern innerhalb gesetzlicher Grenzen. Die Landeshauptstadt München und alle 29 Gemeinden des Landkreises München sind in der Anlage zur Bayerischen Mieterschutzverordnung als Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt festgelegt. Die Mietpreisbremse gilt hier also flächendeckend: Bei Neuvermietung darf die Miete höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (Paragraf 556d BGB). Greift eine Ausnahme, bleibt trotzdem die Grenze der Mietpreisüberhöhung bestehen, die bei rund zwanzig Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete ansetzt (Paragraf 5 Wirtschaftsstrafgesetz). Für Gewerberaum gelten diese Regeln nicht.
| Regel | Inhalt | Rechtsstand |
|---|---|---|
| Mietpreisbremse | Bei Neuvermietung höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete | Paragraf 556d BGB. Der Bundesgesetzgeber hat die Verordnungsermächtigung 2025 bis zum 31.12.2029 verlängert |
| Landesverordnung Bayern | Die Bayerische Mieterschutzverordnung gilt seit dem 01.01.2026 und ist bis zum 31.12.2029 befristet. Erfasst sind 285 Gemeinden, darunter die Landeshauptstadt München (Anlage Nr. 1.1.2) und der Landkreis München vollständig mit allen 29 Gemeinden (Anlage Nr. 1.14.1 bis 1.14.29) | Mieterschutzverordnung vom 16.12.2025, Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 24/2025 Seite 718. Begründung im Bayerischen Ministerialblatt 2025 Nr. 558 |
| Ausnahmen | Neubau mit erstmaliger Nutzung und Vermietung nach dem 01.10.2014, erste Vermietung nach umfassender Modernisierung, sowie eine bereits zulässig höhere Vormiete | Paragraf 556f BGB |
| Auskunftspflicht | Wer sich auf eine Ausnahme beruft, muss den Mieter unaufgefordert und vor Vertragsschluss darüber informieren, sonst kann die Ausnahme nicht wirksam geltend gemacht werden | Paragraf 556g BGB |
| Kappungsgrenze im Bestand | In München und im Landkreis München darf die Miete im laufenden Mietverhältnis innerhalb von drei Jahren um höchstens fünfzehn statt zwanzig Prozent steigen | Paragraf 558 Absatz 3 Satz 2 BGB in Verbindung mit der Mieterschutzverordnung |
| Möblierung | Ein Möblierungszuschlag ist zulässig, aber gesetzlich nicht beziffert. Er muss sich an Wert und Abnutzung der Einrichtung orientieren und sollte im Mietvertrag getrennt ausgewiesen werden | Rechtsprechung, keine gesetzliche Pauschale |
Was passiert, wenn man zu billig vermietet? Mietrechtlich nichts, zu günstig vermieten ist erlaubt. Steuerlich schon: Liegt die vereinbarte Miete deutlich unter der ortsüblichen Marktmiete, kann das Finanzamt den Werbungskostenabzug anteilig kürzen (Paragraf 21 Absatz 2 EStG). Praktisch relevant wird das vor allem bei der Vermietung an Angehörige.
Rechtsstand 02.08.2026. Diese Darstellung ist eine allgemeine, modellhafte Information und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Für Ihren Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Steuerberater.
Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge: Mietpreis bestimmen, Unterlagen zusammenstellen, vermarkten und Anfragen filtern, Mieter auswählen und Bonität prüfen, Vertrag schließen und dokumentiert übergeben. Die Reihenfolge ist kein Formalismus. Wer ohne Preisrahmen und ohne Unterlagen inseriert, bekommt viele Anfragen und wenig Substanz.
| Schritt | Was passiert | Typische Dauer |
|---|---|---|
| 1. Mietpreis bestimmen | Einordnung zwischen ortsüblicher Vergleichsmiete und Angebotsmiete, Prüfung der gesetzlichen Grenzen, Festlegung der Angebotsstrategie | wenige Tage |
| 2. Unterlagen | Energieausweis, Grundriss, Wohnflächenangabe, bei Eigentumswohnungen Hausordnung und Angaben zu den Betriebskosten | 1 bis 2 Wochen, parallel |
| 3. Vermarktung | Fotos, Exposé, Portalschaltung oder gezielte Ansprache, Vorfilterung der Anfragen | ab Woche 1 |
| 4. Auswahl und Bonität | Besichtigungen, Selbstauskunft, Einkommensnachweise, Bonitätsauskunft, Vorvermieterbescheinigung | 2 bis 4 Wochen |
| 5. Vertrag und Übergabe | Mietvertrag, auf Wunsch zweisprachig, Übergabeprotokoll mit Zustand und Zählerständen, Kaution, Wohnungsgeberbestätigung | zum Mietbeginn |
Was muss ich beachten, wenn ich mein Haus vermieten will? Zusätzlich zum obigen Ablauf drei Punkte, die bei Häusern regelmäßig übersehen werden: die Abgrenzung von Garten- und Außenpflege im Mietvertrag, die Zuständigkeit für Heizungswartung und Kaminkehrer, und eine belastbare Regelung zu Kleinreparaturen. Bei einem Haus sind diese Positionen deutlich größer als bei einer Wohnung.
Den vollständigen Leistungsumfang und den Ablauf im Detail beschreibt der Vermietungsservice München.
Bei Wohnraum zahlt derjenige, der den Makler beauftragt, und das ist fast immer der Vermieter. Das ist das Bestellerprinzip nach Paragraf 2 Absatz 1a Wohnungsvermittlungsgesetz, gültig seit dem 1. Juni 2015. Die Kosten dürfen nicht an den Mieter weitergereicht werden. Üblich sind zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer. Gewerberaum fällt nicht unter dieses Gesetz, dort ist die Vergütung frei verhandelbar.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Wer zahlt den Makler bei Vermietung? | Der Besteller. Beauftragt der Vermieter, zahlt der Vermieter. Eine Weitergabe an den Mieter ist bei Wohnraum unzulässig |
| Wie viel nimmt ein Makler für Vermietung? | Marktüblich sind zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, fällig nur im Erfolgsfall |
| Gibt es eine gesetzliche Obergrenze? | Ja, aber nur gegenüber Wohnungssuchenden: höchstens zwei Monatsmieten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (Paragraf 3 Absatz 2 Wohnungsvermittlungsgesetz), wobei gesondert abgerechnete Nebenkosten außer Betracht bleiben |
| Und bei Gewerbeflächen? | Das Wohnungsvermittlungsgesetz gilt dort nicht. Die Vergütung wird in Nettokaltmieten bemessen und frei vereinbart. Bei Kopp Real Estate sind es 3,0 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer |
Wir arbeiten mit zwei Bausteinen statt mit Paketen, weil sich der Aufwand nicht sinnvoll in Stufen schneiden lässt. Die vollständigen Konditionen, beide Bausteine im Detail und die Frage, wer wann zahlt, stehen unter Vermieten mit Kopp Real Estate.
| Baustein | Was enthalten ist | Vergütung |
|---|---|---|
| Vermittlung | Mietpreiseinschätzung, Unterlagen, Exposé, Vermarktung, Vorfilterung, Besichtigungen, Bonitätsprüfung, Mietvertrag auf Wunsch deutsch und englisch | 2,0 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, fällig nur im Erfolgsfall, bei Vermietung ab sechs Monaten |
| All-inclusive-Betreuung | Zusätzlich Übergabe und Rückgabe mit Protokoll und Zählerständen, Wohnungsgeberbestätigung, Organisation von Reinigung und Handwerkern, Behördenwege, durchgehend englischsprachige Abwicklung | Festpreis nach Objektgröße, auf Anfrage |
| Gewerbeflächen | Büro, Laden, Lager, Halle, Praxis und Gastronomie. Flächenaufbereitung, Ansprache passender Nutzer, Verhandlung und Begleitung bis zum Mietvertrag | 3,0 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, fällig nur im Erfolgsfall |
Der zweite Baustein ist für Eigentümer gedacht, die nicht in München sind. Er wird als Festpreis abgerechnet und nicht prozentual, weil der Aufwand von der Objektgröße abhängt und nicht von der Miethöhe.
Bei Gewerbeflächen liegt die Vergütung höher als bei Wohnraum, weil Vermarktungsdauer, Nutzersuche und Vertragsverhandlung deutlich aufwendiger sind. Gewerbemietverträge werden individuell ausgehandelt, es gibt keine gesetzliche Musterlösung wie im Wohnraummietrecht.
Angaben zum gesetzlichen Rahmen mit Stand 02.08.2026, modellhafte Information ohne Rechtsberatung. Für Kurzzeitvermietung von einem bis fünf Monaten gelten abweichende Konditionen, weil sich der Aufwand dort anders verteilt.
Vollständig aus der Ferne, wenn Sie das wollen. Besichtigungen, Mieterauswahl, Vertrag, Übergabe und Zählerstände übernehmen wir vor Ort, Sie entscheiden per Freigabe. Der Mietvertrag liegt auf Wunsch zweisprachig vor, die Kommunikation mit Ihnen und mit dem Mieter läuft auf Deutsch oder Englisch.
Das ist der Grund, warum ein erheblicher Teil unserer Vermietungsmandate von Eigentümern kommt, die im Ausland leben und ihre Münchner Immobilie halten wollen. Wie die Fernabwicklung im Einzelnen abläuft, steht auf der Seite Vermietungsservice München.
Hinweis: Mieteinkünfte aus einer deutschen Immobilie werden grundsätzlich in Deutschland besteuert, unabhängig davon, wo Sie wohnen. Wie das im Verhältnis zu Ihrem Wohnsitzstaat wirkt, klärt Ihr Steuerberater. Diese Seite ersetzt keine Steuerberatung.
Wohnen betreuen wir in München und im Landkreis München, Gewerbe in München und in der Metropolregion München. Wählen Sie die Objektart, dann kommen Sie direkt zu den Details.
München und Landkreis München
München und Metropolregion München
Laden, Lager, Halle, Praxis und Gastronomie vermieten wir ebenfalls. Sprechen Sie uns dazu direkt an: 089 444 432 130.
Betreiber, Firmen und Projekte
Ortsbezogen vermieten wir auch außerhalb der Landeshauptstadt, unter anderem in Unterhaching und den umliegenden Gemeinden im Landkreis München.
Vermieten bindet Kapital und Aufmerksamkeit, und das über Jahre. Die wichtigsten Punkte, auf die zu achten ist: Mietausfall bei Zahlungsstörungen, laufende Instandhaltung, ein starker Kündigungsschutz zugunsten des Mieters, gebundene Substanz bei einem späteren Verkaufswunsch und der laufende Zeitaufwand. Alle fünf Punkte sind steuerbar, aber keiner verschwindet von allein.
Das hängt an fünf Fragen, nicht an einer Faustregel. Wer Kapital braucht, verkauft. Wer Substanz halten und Einkommen erzeugen will, vermietet. Dazwischen entscheiden Zeithorizont, Zustand, Steuerlage und die Frage, ob die Immobilie später wieder selbst genutzt werden soll.
| Kriterium | Spricht für Vermieten | Spricht für Verkaufen |
|---|---|---|
| Kapitalbedarf | Kein akuter Bedarf, laufende Einnahmen erwünscht | Kapital wird kurzfristig gebraucht, etwa für Auszahlung oder Neuanschaffung |
| Zeithorizont | Halten über viele Jahre, Vermögensaufbau | Klarer Schnitt gewünscht, keine langfristige Bindung |
| Zustand | Gepflegt, energetisch vertretbar, gut vermietbar | Erheblicher Sanierungsbedarf, den Sie nicht tragen wollen |
| Steuerlage | Spekulationsfrist läuft noch, Verkauf wäre steuerpflichtig | Zehnjahresfrist abgelaufen oder Eigennutzungsregel greift |
| Spätere Nutzung | Eigennutzung durch Sie oder Kinder ist denkbar | Rückkehr ist ausgeschlossen, Objekt passt dauerhaft nicht |
Wenn Sie beide Wege durchrechnen wollen, brauchen Sie zwei Zahlen: die erzielbare Miete und den erzielbaren Verkaufspreis. Die Mietseite schätzen wir im Gespräch ein, die Verkaufsseite über die kostenlose Marktwertermittlung. Den Verkaufsweg mit Ablauf, Kosten und Steuern beschreibt Immobilie verkaufen in München. Wenn Diskretion im Vordergrund steht, ist der Off-Market-Verkauf der passende Weg.
Kopp Real Estate GmbH, inhabergeführt, mit Büro in Unterhaching bei München. Vermietung, Verkauf und Bewertung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Ansprechpartner ist Martin Kopp, persönlich und durchgehend, ohne wechselnde Sachbearbeitung.
Kopp Real Estate GmbH
Münchner Straße 66
82008 Unterhaching
Telefon: 089 444 432 130
E-Mail: kontakt@kopp-re.de
Mo bis Fr 9 bis 17 Uhr
Wohnen: ganz München und der Landkreis München.
Gewerbe: München und die Metropolregion München.
Besondere Mikrolagen-Kenntnis im Münchner Süden und Osten sowie in Unterhaching, Taufkirchen, Ottobrunn, Haar und Neubiberg.
Deutsch und Englisch, durchgehend. Mietvertrag und Übergabeprotokoll auf Wunsch zweisprachig. Das ist Leistungsbestandteil, nicht Zusatz.
Ja, jede natürliche Person darf ihre Wohnung vermieten. Sie brauchen dafür keine Erlaubnis und kein Gewerbe. Pflicht sind ein Energieausweis bei der Vermarktung, die Wohnungsgeberbestätigung für die Anmeldung des Mieters und die Angabe der Mieteinkünfte in der Einkommensteuererklärung.
An sich selbst nicht, weil dafür zwei Vertragsparteien fehlen. An Angehörige dagegen schon, und das ist steuerlich anerkannt, wenn der Mietvertrag einem Fremdvergleich standhält und tatsächlich durchgeführt wird. Liegt die Miete deutlich unter der ortsüblichen Marktmiete, kann das Finanzamt den Werbungskostenabzug anteilig kürzen (Paragraf 21 Absatz 2 EStG). Einzelfall mit dem Steuerberater klären.
Im Grundsatz ja. Vorher zu klären sind aber: ein gültiger Energieausweis, die Zustimmung der finanzierenden Bank falls im Darlehensvertrag vorgesehen, bei Eigentumswohnungen die Teilungserklärung, und bei einer geplanten Vermietung unter sechs Monaten die Zweckentfremdungslage in München.
Ja, sofern Sie Eigentümer sind und keine vertragliche Beschränkung entgegensteht. Bei Eigentumswohnungen lohnt der Blick in die Teilungserklärung und die Beschlusssammlung: dort können Regelungen zur Kurzzeitvermietung oder zur gewerblichen Nutzung stehen.
Von der Kaltmiete gehen zunächst die nicht umlagefähigen Kosten ab, vor allem Verwaltung, Instandhaltung und ein Ansatz für Mietausfall. Der verbleibende Überschuss ist als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern, wobei Abschreibung, Schuldzinsen und Erhaltungsaufwand den steuerpflichtigen Betrag mindern. Eine pauschale Prozentzahl wäre unseriös, weil Zustand, Finanzierung und Steuersatz die Rechnung völlig verschieben.
Dieselbe Rechnung wie bei 1.000 Euro, nur auf kleinerer Basis. Wichtig: Die nicht umlagefähigen Kosten sinken nicht proportional mit. Verwaltung und Instandhaltung hängen an der Wohnung, nicht an der Miethöhe. Bei kleinen Einheiten fällt ihr Anteil am Ergebnis deshalb stärker ins Gewicht.
Rechnen Sie in dieser Reihenfolge: Kaltmiete minus nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten ergibt den Überschuss vor Steuern. Davon Abschreibung, Schuldzinsen und Erhaltungsaufwand abziehen ergibt das steuerliche Ergebnis. Darauf Ihren persönlichen Steuersatz anwenden. Was übrig bleibt, ist Ihr Nettoergebnis. Die Abschreibung mindert dabei die Steuer, nicht Ihren Kontostand.
Diese Aussage stimmt vor allem für Neukäufe: Die Kaufpreise in München sind über Jahre stärker gestiegen als die Mieten, deshalb sind die Anfangsrenditen niedrig. Für bestehende Eigentümer gilt das nicht in gleicher Weise, weil deren Einstandspreis feststeht. Für sie lautet die Frage nicht „lohnt sich Vermietung“, sondern „vermieten oder verkaufen“.
In München eher niedrig bei der laufenden Rendite und eher hoch bei Wertstabilität und Vermietbarkeit. Belastbar wird die Aussage erst über die Nettomietrendite, also nach nicht umlagefähigen Kosten und einschließlich der Erwerbsnebenkosten. Konkrete Zahlen nennen wir objekt- und lagebezogen, nicht pauschal.
Bruttomietrendite ist Jahresnettokaltmiete geteilt durch Kaufpreis, das ist die grobe Einordnung. Nettomietrendite ist die Jahresnettokaltmiete abzüglich nicht umlagefähiger Kosten, geteilt durch Kaufpreis plus Erwerbsnebenkosten. In Bayern liegt die Grunderwerbsteuer bei 3,5 Prozent, hinzu kommen Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Provision.
Wenn die Wohnung gut vermietbar ist, Sie sie halten wollen und Sie den Überschuss nach Kosten und Steuern als attraktiv gegenüber Ihrer Alternative bewerten. Ein häufiger zusätzlicher Grund in München: Die Zehnjahresfrist läuft noch, und ein Verkauf wäre derzeit steuerpflichtig.
Mietrechtlich ist eine günstige Miete zulässig. Steuerlich kann das Finanzamt den Werbungskostenabzug anteilig kürzen, wenn die vereinbarte Miete deutlich unter der ortsüblichen Marktmiete liegt (Paragraf 21 Absatz 2 EStG). Praktisch relevant ist das vor allem bei Vermietung an Angehörige. Zweiter Punkt: Eine sehr niedrige Ausgangsmiete begrenzt über die Kappungsgrenze auch künftige Erhöhungen.
Die reine Vermietung eigener Immobilien gilt steuerlich in der Regel als private Vermögensverwaltung und nicht als Gewerbebetrieb. Die Grenze zum Gewerbe kann überschritten werden, wenn erhebliche Zusatzleistungen hinzukommen, etwa hotelähnlicher Service, oder bei häufigem An- und Verkauf. Wo die Grenze im Einzelfall liegt, klärt der Steuerberater.
Auf vier Dinge vor allem: einen Mietpreis innerhalb der gesetzlichen Grenzen, eine sorgfältige Mieterauswahl mit Bonitätsnachweis, einen sauberen Mietvertrag mit klaren Regelungen zu Betriebskosten und Kleinreparaturen, und ein Übergabeprotokoll mit Zustand und Zählerständen. Das Protokoll ist der Punkt, der später am häufigsten fehlt und am meisten kostet.
Zwischen der ortsüblichen Vergleichsmiete und der Angebotsmiete, und innerhalb der gesetzlichen Grenzen. Zu hoch angesetzt kostet Vermietungszeit und zieht Interessenten an, die die Miete auf Dauer nicht tragen. Zu niedrig angesetzt begrenzt Ihre spätere Erhöhungsmöglichkeit. Wir ordnen Ihr Objekt konkret ein, statt einen Quadratmeterpreis zu behaupten.
Marktüblich sind bei Wohnraum zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, fällig nur im Erfolgsfall. Bei Kopp Real Estate ist das der Baustein Vermittlung bei Vermietung ab sechs Monaten. Für Gewerbeflächen gelten 3,0 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer. Die All-inclusive-Betreuung für Eigentümer, die nicht vor Ort sind, wird als Festpreis nach Objektgröße abgerechnet.
Bei Kopp Real Estate 3,0 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, fällig nur im Erfolgsfall. Das Wohnungsvermittlungsgesetz und das Bestellerprinzip gelten für Gewerberaum nicht, die Vergütung wird frei vereinbart. Der Ansatz liegt über dem Wohnraumsatz, weil Nutzersuche, Flächenaufbereitung und Vertragsverhandlung bei Gewerbe deutlich aufwendiger sind.
Bei der Vermietung von Wohnraum zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, getragen vom Besteller. Gegenüber Wohnungssuchenden gilt zusätzlich eine gesetzliche Obergrenze von zwei Monatsmieten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Beim Verkauf gelten andere Werte, dort sind in München 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer je Partei üblich: Maklerprovision München.
Bei einer Wohnung mit 1.500 Euro Nettokaltmiete sind zwei Nettokaltmieten 3.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Davon gehen Vermarktungskosten, Portalgebühren, Fahrt- und Besichtigungszeit sowie die Vertragsarbeit ab. Die Vergütung fällt ausschließlich im Erfolgsfall an. Bleibt die Wohnung unvermietet, entsteht kein Anspruch.
Den Überschuss aus Mieteinnahmen abzüglich Werbungskosten, als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung mit Ihrem persönlichen Steuersatz. Zu den Werbungskosten zählen unter anderem Abschreibung, Schuldzinsen, Erhaltungsaufwand, Verwaltungskosten und nicht umlagefähige Betriebskosten. Vertiefung: Steuern sparen mit Immobilien. Keine Steuerberatung, Einzelfall mit dem Steuerberater klären.
Alle Angaben mit Stand 02.08.2026. Rechtliche und steuerliche Aussagen sind allgemein und modellhaft und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
Der erste Schritt ist eine belastbare Mietpreiseinschätzung für Ihr Objekt, mit Spanne und Begründung statt einer behaupteten Zahl. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob und wie Sie vermieten.
Oder schreiben Sie an kontakt@kopp-re.de